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Das Nationalmuseum in Danzig


     Sie sind herzlich ins Nationalmuseum Danzig eingeladen, welches zu den ältesten Museen Polens gehört und die Sammlungen und Traditionen zweier Einrichtungen beherbergt - einerseits die des Stadtmuseums und andererseits die des Museums für Kunsthandwerk. Die im Museum zusammengetragenen Exponatssammlungen sind sehr verschiedenartig und jeder Besucher kann etwas Interessantes für sich entdecken.

     Das Hauptgemach des Museums ist ein spätgotisches Franziskanerkloster, das im 19. Jahrhundert Museumszwecken angepasst wurde. Seit diesem Zeitpunkt hat man begonnen in seinen Mauern prächtige Werke zusammenzutragen. Es handelt sich dabei um Gemälde und Skizzen großer europäischer Maler, aber auch um künstlerisch verzierte Stoffe, Keramik, Skulpturen, Möbel und Erzeugnisse aus Buntmetallen. Eine wichtige Rolle in der Erweiterung der Sammlungen spielten Schenkungen und Vermächtnisse der Adelsgeschlechter aus Danzig und Pommern. Die Namen aller Schenker werden bis zum heutigen Zeitpunkt vom Museum festgehalten. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Museumsgebäude in erheblichem Ausmaß zerstört, der Großteil der Sammlungen ist verschwunden, die Bibliotheksbestände haben sich verringert und die Museumsdokumente sind zum Teil verloren gegangen.

     Im Jahr 1950 nahm das ehemalige Stadtmuseum den Namen „Pommersches Museum“ an, und nach einhundertjährigem Bestehen bekam es den Status eines Nationalmuseums.

     Die Museumssammlungen werden stets durch Neuerwerbungen aus staatlichen Geldmitteln erweitert, aber auch dank Schenkungen von erfahrenen Sammlern und Privatpersonen ausgebaut.

     Aufgrund der umfangreichen und vielfältigen Sammlungen hat sich das Museum auf mehrere Abteilungen ausgedehnt. Im Äbtepalast zu Oliwa befindet sich die Abteilung für moderne Kunst und im Abteispeicher ist heute die Abteilung für Etnografie. Das Grüne Tor ist der Ort für Dauerausstellungen und die fotografischen Sammlungen werden in der Danziger Fotogalerie in der Danziger Innenstadt präsentiert. Im Józef-Wybicki-Hof in Będomin, das sich in der Nähe von Berent, also Kościerzyna befindet, hat das „Museum der Nationalhymne“ seinen Sitz, und in Waplewo Wielkie hat man vor Kurzem das „Museum für polnische Adelstradition“ gegründet. Im Hauptsaal des Nationalmuseums hingegen befindet sich die Abteilung für Alte Kunst, deren Prachtstück zweifellos Hans Memlings Meisterwerk – „Das jüngste Gericht“ ist.

     Erwähnenswert ist ebenfalls die Tatsache, dass das Danziger Nationalmuseum, obwohl es zu einem der ältesten in Polen gehört, mit der Zeit geht, und seinen Besuchern die Möglichkeit der Besichtigung mit einem multimedialen Audioguide gibt. Dies stellt zweifellos eine neue Qualität und ein zusätzliches Vergnügen für Touristen dar, und daher möchten wir Sie herzlich in unser Museum einladen, denn hier kann man auf interessante Weise erfahren...


...was uns die Geschichte zu sagen hat.